Wo gibt's Hilfe?
Du musst mit deinen Erfahrungen nicht alleine bleiben. Es gibt Stellen, an die du dich vertraulich wenden kannst, wenn du sexualisierte Belästigung oder Gewalt erlebt hast oder du mit jemensch darüber sprechen möchtest. Wir haben hier unabhängige Beratungs- und Anlaufstellen sowie Materialien gesammelt, die dir je nach Situation weiterhelfen können.
Die Grundidee der Toolbox war, Akutkrankenanstalten beim Aufbau und bei der Weiterentwicklung ihrer Opferschutzgruppen durch die Bereitstellung der notwendigen Informationen und Instrumente zu unterstützen. In den letzten Jahren wurde sie sukzessive erweitert und bietet nun allen Gesundheitsfachkräften wertvolle Informationen zur Versorgung von Menschen, die von Gewalt betroffen sind – sowohl im Krankenhaus als auch im niedergelassenen Bereich.
Ein flächendeckendes, wohnortnahes und qualitativ hochwertiges Netz an Beratungsstellen, das vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung gefördert wird, bietet kostenlose, vertrauliche und anonyme, ganzheitliche am jeweiligen Bedarf orientierte soziale und rechtliche Beratung und Betreuung zu einer Vielzahl unterschiedlicher Beratungsthemen.
Das Wiener Netzwerk versteht sich als Multiplikator für Professionist*innen verschiedenster Berufsgruppen, Gesprächsforum und Expert*innenpool für Diskussionen, Kongresse, Fortbildungen und gesellschaftspolitische Plattform für Öffentlichkeitsarbeit und Lobbying
Die Gewaltschutzzentren in Österreich sind spezialisierte und gesetzlich anerkannte Einrichtungen für Betroffene von Gewalt. Sie bieten all jenen Menschen Hilfe und Unterstützung, die von Gewalt im eigenen Zuhause, im persönlichen Umfeld oder von Stalking bedroht oder betroffen sind. In allen neun Bundesländern. Österreichweit.
Der 24-Stunden Frauennotruf ist Anlaufstelle für alle Frauen und Mädchen ab 14 Jahren, die von sexualisierter, körperlicher und/oder psychischer Gewalt betroffen sind oder waren – egal wie lange die Gewalterfahrung zurückliegt. Das Team besteht aus Klinischen und Gesundheitspsychologinnen, Sozialarbeiterinnen und Juristinnen. Der Zugang zur Beratungsstelle und die Räume sind barrierefrei.
Die möwe ist eine Hilfseinrichtung bei körperlicher, seelischer oder sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen. In unseren sechs Kinderschutzzentren bieten wir Hilfe für betroffene Kinder und Jugendliche, als auch für Angehörige, Pädagog*innen und all jene, die sich Sorgen um ein Kind oder Jugendlichen machen. Die Beratung erfolgt kostenlos und auf Wunsch auch anonym.
Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) ist die Netzwerkorganisation von 16 autonomen österreichischen Frauenhäusern.
Der Verein wurde 1988 als Zusammenschluss der Mitarbeiterinnen der Autonomen Frauenhäuser in Österreich gegründet und ist bis heute Informationsdrehscheibe und Interessensvertretung für seine Mitglieder. Darüber hinaus leistet der Verein wichtige Sensibilisierungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Gewalt an Frauen und Kindern.
Ninlil ist der Name einer Göttin, die sich gegen Gewalt gewehrt hat. Wir verwenden diesen Namen für unseren Verein. Bei Ninlil gibt es Empowerment und Beratung für Frauen* mit Behinderungen. Die Angebote von Ninlil sind für alle Frauen*, Trans-, inter- und nichtbinären Personen.
Dort werden Informationen, Inhalte und Übungen in Leichter Sprache präsentiert. Dieser Kraft-Rucksack soll Frauen* mit Gewalt-Erfahrung helfen, mit Themen wie Trauma oder Gefühle umzugehen. Es gibt auch Übungen für den Notfall.
Dies ist eine Beratungsstelle, bei der Frauen online, per Telefon oder vor Ort beraten werden können. Frauen unterstützen auch bei der Suche nach Psychotherapie-Plätzen.
Seit über 40 Jahren steht die Männerberatung Wien männlichen* Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zur Seite, denen es gerade schwerfällt, belastende oder herausfordernde Lebenslagen hinter sich zu lassen. Die Psycholog*innen, Sozialarbeiter*innen, Lebens- und Sozialberater*innen und Psycho therapeut*innen suchen mit Ihnen zusammen nach Antworten auf die Fragen, die das Leben stellt. Durch persönliche Beratung, Unterstützung und praktische Hilfestellung wird versucht, neue Wege aus eingefahrenen Situationen zu eröffnen.
Dieses Buch ist eine Leseempfehlung für alle, die sich mit „Muster sexueller Belästigung“ und „Red-Flag-System erkennen“ auseinandersetzen wollen.